Man würde es ja fast nicht glauben, aber der Sommer neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Der September kündigt den Herbst an und manche hoffen, dass dieser noch ein paar sonnige Tage bringt. Sei es an Wochenenden oder während den Herbstferien – mit diesen fünf neuen Schweizer Attraktionen, die kürzlich im Tages-Anzeiger veröffentlicht wurden, wird die Planung zum Kinderspiel.

Zoom the Matterhorn in Zermatt

Bild: PD

Zoom the Matterhorn ist eine einmalige, multimediale Erlebniswelt rund ums Matterhorn auf dem Gornergrat. Mit dem Umbau der Talstation der Hohtälli-Bahn, welche sich neben dem Kulmhotel befindet, ist diese zu einem echten Highlight geworden.

Die multimediale Erlebniswelt Zoom the Matterhorn wird alle begeistern, die das Matterhorn und die Bergwelt in allen Dimensionen erleben möchten. Die Installationen werden Jung und Alt in ihren Bann ziehen und auch bei schlechtem Wetter wird der Besuch auf dem Gornergrat garantiert zu einem Höhepunkt.

Für Gäste, die im Eröffnungsjahr 2021 den Gornergrat besuchen, ist das Zoom im Zugticket der Gornergrat Bahn inbegriffen.

Senda dil Dragun in Laax

Foto: PD

Die «Senda dil Dragun», der längste Baumwipfelpfad der Welt, verbindet die beiden Ortsteile Laax Murschetg und Laax Dorf. Der 1.56 Kilometer lange Steg lässt den Laaxer Wald auf Augenhöhe mit den Bäumen erleben. Mit einer Rutschbahn für die Kleinen, fünf Erlebnisorten auf einem Turm und vier Plattformen  mit Sitzmöglichkeiten ist der Baumwipfelpfad Graubünden auch dank Augmented Reality ein interaktives und einzigartiges Naturerlebnis für die ganze Familie.

Beim Turm Murschetg erfährt man, wie es vor dem Bergsturz in Laax und Umgebung einmal ausgesehen hat und wie dieser die Landschaft prägte, die Plattform Uaul Casti zeigt, welche Pflanzen und Bäume im Laaxerwald zu finden sind und wie sich der Waldcharakter verändert, die Plattform Ravanasc informiert über die Tierwelt im Laaxerwald, die Plattform Dimplaun Sura enthält Wissenswertes über Mensch und Tier seit der Bronzezeit und die Plattform Uaul Fransen bietet nebst einer tollen Aussicht die Möglichkeit der Tierbeobachtung.

Gletschergarten Cavaglia bei Poschiavo

Die Cavaglia-Schlucht ist von bizzaren Erosionsformen geprägt. Die Strudeltöpfe, Gletschermühlen und die grossen höhlenartigen Überhänge blieben Besuchern und Passanten bisher aber verborgen.

Der neue, im Juli eröffnete und vom Bündner Ingenieur Jürg Conzett entworfene Schluchtweg “Ordo di Cavaglia” macht diese Naturschönheiten des Gletschergartens Cavaglia nun allen zugänglich. Was Wasser und Eis über Millionen von Jahren geschaffen haben, kann man nun bequem zu Fuss erkunden.

Der Weg beginnt am oberen Anfang der Schlucht und unterquert die Eisenbahnbrücke auf einer eigenen Brücke. Er steigt dann über einige Treppentritte auf das Niveau der oberen Kante der Felswände, wo der Weg über eine längere Distanz horizontal geführt werden kann. In der darauffolgenden Partie eröffnet der Weg Tiefblicke in die stark überhängenden Felswände der gegenüberliegenden Schluchtenseite.

Über eine Folge von Treppenstufen steigt man dann tiefer in die Schlucht. Dann kreuzt der Weg die Strassenbrücke nach Punt Alta, kommt in flacheres waldiges Gelände und erreicht über eine Treppe die Waldstrasse, auf der man bequem zum Ausgangspunkt der kleinen Wanderung zurückfindet.

Wellenreiten im Walliser Surfpark in Sion

Bild: PD

Mit der Alaïa Bay ist das Wallis ist nun auch eine Surf-Destination. Statt Meerblick kann man hier mit einem atemberaubenden Blick auf die Schweizer Berge surfen. Die Anlage befindet sich in Sion.

Die Alaïa Bay ist das erste Surfbecken in Kontinentaleuropa. Mehr als 8’300m2 sind dem Surfen gewidmet. Bis zu 40 Surferinnen und Surfer können gemeinsam auf den bis zu 1000 Wellen pro Stunde reiten; auch Form, Kraft und Grösse der Wellen können variiert werden.

Das Projekt ist einzigartig in seiner Form und macht die Ausübung einer neuen Sportart in der Schweiz möglich. Sie bietet eine Surfschule, Vermietung und Verkauf von Boards und einen Surf Shop mit einer grossen Auswahl an Surfartikeln sowie ein Restaurant.

Murmeltier-Bau in Lenk

Der neue, interaktive Murmeli-Bau befindet sich am Betelberg direkt beim neuen Speichersee und kann in ca. 10 Gehminuten von der Bergstation Leiterli der Lenk Bergbahnen aus erreicht werden. Er ist Teil des Murmeli-Trail mit Wackel-Steg, Murmle-Waage, Grillplatz, Labyrinth und weiteren Informationen über Murmeltiere.

Im neuen Murmeli-Bau können Kinder eintauchen in die Welt der süssen Murmelis. Sie können das Schlafquartier der kleinen Höhlenbewohner erforschen und herausfinden, welche Pflanzen sie kurz vor dem Winterschlaf für den Aufbau der Fettreserven benötigen. Wie viel Körpergewicht verliert ein Murmeli während dem Winterschlaf? Wie tief vergraben sich die Nagetiere in den Bau und was für Gänge und Höhlen bauen sie sich im inneren der Erde? Welche Mitbewohner leisten den Tieren während dem Schlaf Gesellschaft? Auf dieser Entdeckungstour werden alle diese Fragen beantwortet.