Raiffeisen: Stockwerkeigentumpreise steigen.

Gemäss Raiffeisen Schweiz sind die Preise für Einfamilienhäuser sind im vierten Quartal 2024 um 0,1 Prozent gesunken; Stockwerkeigentumswohnungen kosteten jedoch 1,4 Prozent mehr als im Vorquartal. Die stärksten Preisanstiege innert einem Jahr verzeichneten Einfamilienhäuser in den Zentren und in urbanen Regionen; die Preise für Stockwerkeigentum legten in den vergangenen vier Quartalen in der Innerschweiz am stärksten zu.

Sehen Sie hier im Video, wie Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz und Leiter des Economic Research der Bank, die Zahlen und Fakten aus der aktuellen Studie interpretiert:

Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum sind im vierten Quartal 2024 insgesamt weiter gestiegen. Einfamilienhäuser verzeichneten zwar ein kleines Minus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, Stockwerkeigentum ist dagegen mit einem Plus von 1,4 Prozent deutlich teurer geworden. Verglichen mit dem vierten Quartal 2023 kosten Einfamilienhäuser damit heute 4,2 Prozent und Stockwerkeigentum 2,4 Prozent mehr. «Damit hat sich zum Jahresende die gestiegene Attraktivität von selbstgenutztem Wohneigentum auch in der Preisdynamik bemerkbar gemacht. Dank deutlich gesunkener Finanzierungskosten und sehr guten Aussichten auf weiter sinkende Zinsen, dürfte zu Beginn des neuen Jahres die Nachfrage weiter zunehmen und sich die Preisentwicklung damit nochmals beschleunigen», erklärt Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz.