Blumen für die Kunst im Aargauer Kunsthaus.

03.03.2026

Vieles deutet darauf hin, dass mit dem Monat März auch der Frühling Einzug hält in der Schweiz. Ein nach 12 Jahren schon fast traditionelles Zeichen für den Anbruch wärmerer Zeiten ist jeweils die Ausstellung «Blumen für die Kunst» im Aargauer Kunsthaus. Meisterfloristen und -floristinnen treten mit ihren floralen Interpretationen in Dialog mit ausgewählten Werken aus der Sammlung. Erstmals in diesem Jahr wird die Ausstellung begleitet von musikalischen Intermezzi.

Die Ausstellung dauert noch bis 8. März 2026 und ist vom Dienstag bis Sonntag von 10–17 Uhr geöffnet, am Donnerstag bis 20 Uhr.

 

Der Blumenkünstler Nicolaus Peters nähert sich dem Spaltkasten von Jean Pfaff über die Materialität der unbehandelten Leinwand.
Photo: © Werner Mäder, Uetikon

Blumenkunst und Bildende Kunst

Nach dem langen Winter sind die ersten blühenden Zweige, Gräser und Blumen im Aargauer Kunsthaus ein willkommenes Zeichen für das erwachende Jahr.

Die florale Interpretation von Marianne De Tomasi reagiert auf die dunkle Farbigkeit und die organisch-rhythmische Struktur von Gianfredi Camesis Werk.
Photo: © Werner Mäder, Uetikon

Bei Blumen für die Kunst treten FloristInnen und BlumengestalterInnen in den Dialog mit den Werken aus der Sammlung. Sie spinnen die künstlerischen Ideen fort, nehmen Geschichten, Farben und Formen auf und setzen ihnen neue Gedanken entgegen. Blumengebinde und Werke der Bildenden Kunst beginnen miteinander zu oszillieren.

Neu: Sketching Workshops

In der Floristik wie auch in der Bildenden Kunst ist das Skizzieren eine relevante Ausdrucksform. Sketching-Workshops sind dieses Jahr ein neues Element und erkunden das Zeichnen in der Ausstellung. BesucherInnen können weitere Angebote des vielseitigen Begleitprogramms entdecken.

Die blaue Farbigkeit des Werks von Barbara Müller erscheint der Blumenkünstlerin Annika Egger zunächst schwer und verdichtet – wie eine aufziehende Gewitterwolke.
Photo: © Werner Mäder, Uetikon

Sehr begehrt sind die Tandem-Führungen mit vertieften Einblicken in die Kunst und die Floristik. Einen besonderen Zugang zur Ausstellung vermitteln die ebenfalls neu entwickelten musikalischen Intermezzi mit Songs wie Love is a Lilly der Komponistin und Sängern Caroline Ferrara.

Gemälde von Barbara Müller als Key Visual

Das Aargauer Kunsthaus und der die Ausstellung organsierende Verein FLOWERS TO ARTS wählen jedes Jahr Kunstwerke aus, die mit Blumen und Pflanzen interpretiert werden, um sie in voller Pracht zu präsentieren.

 

Die florale Interpretation von Rémy Jaggi folgt der inneren Bewegung von Barbara Müllers Werk in einer klaren Abfolge.
Photo: © Werner Mäder, Uetikon

Das Key Visual ist dieses Jahr ein Gemälde der Aargauer Künstlerin Barbara Müller (1956–2023), Florist Rémy Jaggi aus Trélex hat sich von den fein abgestimmten Farbflächen zu seiner stimmigen Interpretation inspirieren lassen. Weitere ausgewählte Floristinnen und Floristen entwickeln Kreationen, die später Tausende von Menschen berühren.

Die florale Interpretation von Marcel Gabriel reagiert auf Roman Signers spielerisch-experimentelle Arbeit.
Photo: © Werner Mäder

Besuchende der Ausstellung treffen auf Kunst aus der Schweiz – beispielsweise von Pia Fries, Richard Paul Lohse, Roman Signer sowie Silvia Bächli & Eric Hattan.

Unbedingt Vorverkauf nutzen

Der Kauf der Eintritte mit Zeitfenster und der Veranstaltungstickets für Blumen für die Kunst 2026 ausschliesslich über den Vorverkauf erhältlich. Besuchende nutzen den Online-Ticketshop oder die Vorverkaufsstelle aarau.info. Es gibt keine Tageskasse.

Tickets für Eintritte mit Zeitfenster sowie alle Veranstaltungen (Führungen, Talks und Workshops) für Blumen für die Kunst 26 im Aargauer Kunsthaus finden Sie auf den folgenden Webseiten:

Eintritte mit Museumspass und Raiffeisenkarte sind gültig.

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