Jugendstil ist nach wie vor gefragt.

Jugendstil baut auf Tradition und bleibt modern. Er verbindet architektonische Qualität mit Wertbeständigkeit. Jugendstilhäuser sind rar, gefragt und langfristig gut investiertes Geld. Sie sprechen Käufer an, die nicht spekulieren, sondern bewusst auswählen. So machen sie Immobilien zu einer Kapitalanlage mit Charakter.

Jugendstil – Zeitlose Eleganz als wertbeständige Investition

Es gibt Architektur, die modischen Zyklen folgt. Und es gibt Architektur, die sich ihnen entzieht. Der Jugendstil gehört unzweifelhaft zur zweiten Kategorie. Mehr als hundert Jahre nach seiner Blüte wirkt er weder nostalgisch noch museal, sondern erstaunlich gegenwärtig. Für anspruchsvolle Käuferinnen und Käufer – und für Investoren mit Weitblick – ist Jugendstilarchitektur daher weit mehr als ein ästhetisches Statement: Sie ist ein dauerhaftes Wertversprechen.

Der Geist der Gründerzeit: Aufbruch, Qualität, Individualität

Der Jugendstil entstand um 1900, in einer Phase wirtschaftlicher Dynamik und gesellschaftlicher Neuorientierung. Über die Entstehung dieser Stilrichtung gibt es unter Kunsthistorikern verschiedene Theorien; eine davon sieht im Schweizer Hermann Obrist den Begründer der Jugendstil-Kunstrichtung. Die Gründerzeit war nicht nur geprägt von der industriellen Expansion, sondern auch von einem neuen Selbstverständnis des Bürgertums. Architektur sollte nicht länger reine Hülle sein, sondern Ausdruck von Lebensart, Bildung und Individualität.

Typisch für Jugendstilbauten dieser Epoche sind grosszügige Raumhöhen, sorgfältig proportionierte Grundrisse und eine handwerkliche Qualität, die heute kaum noch reproduzierbar ist. Stuckaturen, florale Ornamente, kunstvoll geschmiedete Geländer, bleiverglaste Fenster oder handgefertigte Türbeschläge waren nicht bloss Dekoration, sondern integraler Bestandteil des architektonischen Gesamtkonzepts.