Träumen erlaubt.

Zumindest träumen kann man von diesen fünf Luxus-Liegenschaften mit grossen, traditionellen Gärten, die das Online-Magazin Luxury Defined von Christie’s International Real Estate kürzlich vorgestellt hat. Und wer über das nötige Kleingeld verfügt, kann seine Träume sogar wahr machen, denn diese – und weitere ähnliche – Bijous stehen alle zum Verkauf.

Luxury Defined schreibt zum Thema formale Gärten: Sie sind ein äusserer Ausdruck des grossartigen Designs eines Anwesens. Indem sie der Natur Ordnung und Symmetrie auferlegten, wollten ihre Gestalter begeistern – und beeindrucken. Und das ist ihnen gelungen!

Die Gärten des Schlosses von Versailles sind ein wesentlicher Bestandteil seines Gesamtentwurfs. André Le Nôtre, der Hauptgärtner und Landschaftsarchitekt Ludwigs XIV., gestaltete die Gärten entlang zweier Achsen und schuf so die Illusion einer unendlichen Aussicht, die «Grande Perspective» genannt wird. Im England des 18. Jahrhunderts entstand eine neue Perspektive: Während palladianische Ordnung und Symmetrie grosse Landhäuser wie Blenheim Palace prägten, ahmten englische Landschaftsarchitekten mit grossem Kunstgriff die Natur nach. Ihre hügeligen Parklandschaften, durchsetzt mit Baumgruppen, Spiegelteichen, Springbrunnen, Teichen und gewundenen Seen, waren so streng komponiert wie eine grosse Symphonie.

Lancelot «Capability» Brown, Englands grösster Gärtner, verglich seine Entwürfe mit dem Aufbau eines Satzes: «Dort setze ich ein Komma, und dort, wo eine deutlichere Wendung angebracht ist, setze ich einen Doppelpunkt; an einer anderen Stelle, wo eine Unterbrechung wünschenswert ist, um den Blick zu lenken, eine Klammer; nun einen Punkt, und dann beginne ich ein neues Thema.»

Die folgenden fünf Häuser mit prächtigen formalen Gärten sind in der französischen und englischen Tradition gestaltet und weisen einige exquisite Variationen auf.

Château aus dem 19. Jahrhundert in Cognac, Frankreich