Stabile Zinsen, knappes Angebot – und neue Chancen.

Die Schweizer Notenbank lässt den Leitzins bei null Prozent, das Angebot an Wohnraum bleibt knapp, und die Regulierungsdichte im Bau wächst weiter. Das aktuelle Umfeld des Schweizer Immobilienmarktes vereint günstige Finanzierungskonditionen mit einem strukturell verknappten Angebot – eine Konstellation, die exklusives Wohneigentum in der Schweiz mittel- bis langfristig attraktiv hält, selbst wenn sich am Horizont erste Anzeichen einer Zinswende abzeichnen.

Für Käuferinnen und Käufer von exklusivem Wohneigentum ergibt sich daraus ein bemerkenswert stabiles, aber selektives Umfeld – mit attraktiven Finanzierungsbedingungen, andererseits aber mit einem strukturell limitierten Angebot.

Die Zinslandschaft: Ruhe vor dem nächsten Schritt

Die SNB hat an ihrer Sitzung vom 18. Juni 2026 entschieden, den Leitzins weiterhin bei 0 Prozent zu belassen, nachdem die Zinssenkungsserie 2024 begann und Mitte 2025 abgeschlossen wurde. Ausschlaggebend für die anhaltend expansive Geldpolitik sind das niedrige Inflationsniveau und eine Schweizer Wirtschaft, die ihr Wachstumspotenzial 2026 voraussichtlich nicht ausschöpft. Mehr über die Folgen dieses Entscheids für die Hypothekarzinsen und über die weitere Entwicklung des Leitzinses der Schweizer Nationalbank lesen Sie auf den Webseites «Zinsprognose und Zinsentwicklung» der UBS und der Zürcher Kantonalbank.

Für die Käuferschaft von Wohneigentum heisst das: Die Finanzierungsbedingungen bleiben aussergewöhnlich günstig. Eine SNB-Zinserhöhung wird von den Märkten bereits erwartet, weshalb sowohl die Renditen von Staatsanleihen als auch die Hypothekarzinsen vorerst auf tiefem Niveau bleiben dürften – dies gilt vorderhand auch für SARON-Hypotheken, wenngleich im nächsten Jahr ein gewisser Zinsanstieg möglich erscheint.