Wohin sich die gebaute Welt bewegt.
Mehr als 120’000 Stimmen. Projekte aus 14 Ländern. Und eine klare Botschaft: Architektur ist heute so vielfältig wie nie zuvor. Die diesjährigen Gewinner der archdaily-Awards spiegeln nicht nur ästhetische Trends, sondern gesellschaftliche Sehnsüchte. Zwischen radikaler Einfachheit, lokalem Materialbewusstsein und ikonischer Geste entsteht ein Panorama, das auch für den Luxusimmobilienmarkt von hoher Relevanz ist. Denn hier wird sichtbar, was morgen begehrt sein wird.
Ein globales Kuratorium der Öffentlichkeit
Die jährlich von archdaily vergebenen «Building of the Year Awards» gelten als eine der wenigen wirklich demokratischen Auszeichnungen der Branche. Nicht Jurys, sondern eine weltweite Community entscheidet über die Gewinner. 2026 wurden aus tausenden Einreichungen zunächst Finalisten und schliesslich 15 Siegerprojekte gewählt.
Auffällig ist dabei weniger ein stilistischer Konsens als vielmehr ein gemeinsames Wertefundament: Kontextsensibilität, Materialehrlichkeit und eine neue Nähe zur Landschaft.
Sorgfalt als architektonisches Prinzip